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Nachrufe des Bezirkes

Nachruf für Ehrenbezirksschützenmeister Eberhard Schuhmann

Der Schützenbezirk Oberbayern trauert um Eberhard Schuhmann

Der Schützenbezirk Oberbayern trauert um seinen Bezirksehrenschützenmeister Eberhard Schuhmann. Der langjährige Bezirksschützenmeister in Oberbayern verstarb nach schwerer Krankheit 70-jährig am 27. Dezember 2015. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung unter Teilnahme vieler Fahnenabordnungen und Mitgliedern aus den Gauen und Vereinen fand am Samstag, 2. Januar 2016, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Laurentius in Bernau am Chiemsee statt.
 
Der hochverdiente und äußerst beliebte Schützenfunktionär hatte sich über 40 Jahre ehrenamtlich in den Dienst der Gesellschaft gestellt. Ab 1990 war er Mitglied des oberbayerischen Bezirksschützenmeisteramtes und übernahm 2008 die Leitung des größten Schützenbezirks im BSSB. Damit war er auch Mitglied im Landesbeirat und -ausschuss. Diese Ämter gab er erst im Mai dieses Jahres ab.
 
Eberhard Schuhmann hat sich nicht nur für das Schützenwesen verdient gemacht; insgesamt leistete er – alle seine Ehrenämter zusammengerechnet – 350 Jahre Dienst für die Gesellschaft. Die Schützen würdigten seine Verdienste, indem sie ihn zum Ehrenmitglied ernannten. So war er sowohl Ehrenmitglied der Edelweißschützen Bernau, des Schützenbezirks Oberbayern als auch des Bayerischen Sportschützenbundes.
 
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und allen die ihn vermissen.
 
Wir haben mit ihm einen immer für das Schützenwesen tätigen Schützenfreund verloren.
 
 


Alfred Reiner, 1. Bezirksschützenmeister

Nachruf für Ehrenmitglied Johann Süßmaier

Der Schützenbezirk Oberbayern trauert um sein Ehrenmitglied Johann Süßmaier

Ein bewegtes Leben ging am 5. August mit den Heimgang von Johann Süßmaier nach 95 Jahren zu Ende.

Hans Süßmaier musste auch als junger Mann zur Wehrmacht und in den unsäglichen Krieg. Als Panzerfahrer war er meist an vorderster Front. Großes Glück hatte er - wie er selbst sagte - dass er unverletzt blieb und zum Kriegsende in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er 1946 entlassen wurde.

Kurz danach wurde er bei der Deutschen Post angestellt und baute die Poststelle in Moorenweis auf. Lange Jahre gestaltete er auch das politische Leben als Gemeinderat entscheidend mit.

Schnell engagierte er sich bei den örtlichen Vereinen und kam 1951 zur SG Edelweiß Moorenweis. Im selben Jahr fand auch die Wiedergründung des Schützengaus Fürstenfeldbruck statt.

1954 wurde Hans Süßmaier zum 2. Gauschützenmeister gewählt und 1956 leitete er ein Jahr kommissarisch und dann regulär als 1. Gauschützenmeister bis 1985 den Gau. Den 15. Bezirksschützentag richtete er am 25. April 1965 in Fürstenfeldbruck mustergültig aus.

Süßmaier gehörte auch in den Jahren 1978 bis 1984 dem Bezirks-Ehrengericht an.

Bei der Gauversammlung 1985 wurde er für seine hervorragenden Verdienste und die Aufbauarbeit im Gau zum Gau-Ehrenmitglied ernannt. Der Schützenbezirk schlug bei der Bezirksversammlung 1989 in Fridolfing Hans Süßmaier zum Bezirks-Ehrenmitglied vor, was die Delegierten einstimmig annahmen.

Das Ehepaar Süßmaier hat drei Kinder. Einen schweren Schicksalsschlag erfuhr Hans im Jahr 2003, als seine Frau Maria nach langer Krankheit verstarb. Er hat sie liebevoll all die Jahre gepflegt.

Der ruhige aber gesellige und immer frohgelaunte Hans Süßmaier war gerne bei seinen Schützenkameraden. So war es für ihm selbstverständlich - solange es sein Gesundheitszustand noch erlaubte - dass er an den Bezirksschützentagen und Klausurfahrten teilnahm.

Die letzten beiden Jahre lebte er im Seniorenstift Spielberg in Oberschweinbach.

Bei seiner Beerdigung nahmen neben seiner Familie, Vertreter der Gemeinde und der Vereine auch Schützenkameraden aus den Gauen, Bezirksehrenmitglieder und das Bezirksschützenmeisteramt mit Bezirksstandarte teil.

1. September 2015


Eberhard Schuhmann, 1. BSM

Nachruf für Hubert Mitterhuber

Der Bezirk Oberbayern und der Gau Landsberg trauern um Hubert Mitterhuber

Am 28. März verstarb das Bezirks-Ehrenmitglied und Gau-Ehrenschützenmeister Hubert Mitterhuber nach schwerer, mit viel Hoffnung ertragener Krankheit. Hubert Mitterhuber war seit 1952 Mitglied im Bayerischen Sportschützenbund und aktiver Schütze.

Seine Laufbahn als Schützenfunktionär begann er 1953 als Zieler, dann arbeitete er sich vom 2.Schützenmeister seines Heimatvereins „Bergschützen“ Wallershausen über den Gausportleiter zum 1. Schützenmeister empor. In seiner Amtszeit als 1.SM zeichnete er auch verantwortlich für den Bau von 2 Schützenheimen, führte ein Gauschießen und eine Fahnenweihe durch.

1973 wurde er auch zum 2.Gauschützenmeister und 1981 zum 1.GSM gewählt. Dieses sicher nicht leichte Amt machte er mit viel Sachverstand und Herzblut 15 Jahre lang. 1996 wurde er zum Gau-Ehrenschützenmeister ernannt. Das Bezirkschützenmeisteramt schlug ihn 1998 zur Ernennung zum BezirksEhrenmitglied vor. In der Bezirksversammlung in Neuburg wurde er dann einstimmig dazu ernannt.

Für seine hervorragenden Tätigkeiten wurde er mit hohen Auszeichnungen des Gaues, Bezirks, des Landesverbandes und des Deutschen Schützenbundes sowie mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

Seine ehrenamtlichen Tätigkeiten als Gemeinderat, bei der Feuerwehr und bei der Musik wurden lobend hervorgehoben. Die Wertschätzung zeigte sich auch durch die Anwesenheit von Mitgliedern des Bezirksschützenmeisteramtes mit der Standarte und des Gaues, sowie durch die Gauschützenmeister aus verschiedenen Teilen Oberbayerns und Bezirks-Ehrenmitgliedern deutlich. Aber auch die vielen Vereinsabordnungen mit Fahnen zeigten die Verbundenheit.

Seinen Angehörigen gilt unsere tiefe Anteilnahme.

14. April 2014


Eberhard Schuhmann, 1. BSM

Nachruf für Jakob Mahl

Der Bezirk Oberbayern und der Gau Schrobenhausen trauern um Jakob Mahl

Am 21. Januar 2014 verstarb das Bezirks-Ehrenmitglied und Gau-Ehrenschützenmeister Jakob Mahl im 76. Lebensjahr nach langer Krankheit.
Der Versicherungsfachmann wurde 1972 Mitglied im BSSB und war maßgeblich bei der Gründung des Schützenvereins „Paartal Waidhofen“ beteiligt und 35 Jahre dessen 1. Schützenmeister.
Schon nach knapp einem Jahr wurde auch der Gau auf ihn aufmerksam und wählte ihn zum 2. Gauschützenmeister. Dieses Amt hatte er bis 1980 inne. Drei Jahre später konnte er überredet werden, das Amt des 1. Gauschützenmeisters zu übernehmen. In seiner 10.jg. Amtszeit führte er 1988 zur Gauversammlung vorweg eine Schützenmesse mit anschließendem Schützenzug ein. 1990 wurde auf seine Initiative das Sommer-Biathlon eingeführt. Neben dem sportlichen Schießen lag Jackl vor allem die gesellschaftlichen Veranstaltungen, das Gespräch und die Unterhaltung am
Herzen. Auch der gleich zu Beginn seiner Amtszeit eingeführte Gau-Ausflug erfreut sich heute noch großer Beliebtheit.
Auf Grund seiner fortschreitenden gesundheitlichen Problemen gab er 1993 sein Amt auf. Ein großes Anliegen war ihm auch der Neubau des Schützenhauses in seiner Heimatgemeinde Waidhofen, das nach kurzer Bauzeit 2005 eingeweiht
werden konnte und ein Musterbeispiel von gelungener Eigenleistung darstellt. 1993 ernannte ihn die Gauversammlung zum Ehren-Gauschützenmeister. In der Bezirksversammlung 2001 in Oberammergau wurde er zum Bezirks-Ehrenmitglied ernannt. Seine Beliebtheit und Wertschätzung kam nicht nur in den Nachrufen zur Geltung sondern wurde auch durch die so starke Beteiligung der Bevölkerung sichtbar. 27 Fahnen und die Bezirksstandarte, das Bezirks- und Gauschützenmeisteramt und viele Kameraden aus anderen Gauen gaben ihm das letzte irdische Geleit.

31. Januar 2014

1. BSM Eberhard Schuhmann

Nachruf für Gustav Dahm

Der Bezirk Oberbayern trauert um Gustav Dahm

„Gustl war immer für „seine „ Schützen da, mit Rat und Tat. So war er sich auch für keine Arbeit außerhalb seines
Tätigkeitsbereichs zu schade.“ Diesen Satz hörte man mehrmals von der großen Schar der Trauergäste bei der Beisetzung des langjährigen Bezirksschatzmeisters von Oberbayern.
Die Anwesenheit des kompletten Bezirksschützenmeisteramtes Oberbayern mit der Bezirksstandarte, Vertreter des
Landesschützenmeisteramtes, Abordnungen der Bezirke München und der Oberpfalz, vieler Gauschützenmeister,
Ehrenmitglieder und Referenten sowie langjährige Weggefährten zeigte die Beliebtheit und Wertschätzung, die
Gustl weit über die Grenzen Oberbayerns hinaus genoss.
Der am 3. September in Neumünster geborene Gustav Dahm wurde nach der Grundausbildung bei der Bundeswehr auf Sylt zur Luftwaffe nach Penzing versetzt. Hier leistete er 12 Jahre uniformierten Dienst und wechselte danach zur Verwaltung. Mit Lehrgängen zum mittleren und später zum gehobenen Verwaltungsdienst und der Prüfung zum Verwaltungsfachwirt tat er Dienst bis zur Erreichung der Altersgrenze.
1971 trat er bei „Gut Schuss Pürgen“ ein und wurde ein Jahr später zum Schriftführer gewählt. 1976 stellte er sich zusätzlich als Gau-Jugendsportleiter für 6 Jahre zur Verfügung. Dann war er 6 Jahre 3. Gauschützenmeister. Danach machte er ebenfalls 6 Jahre den Gau-Schriftführer. Nebenbei führte er 15 Jahre das Referat für Leistungszeichen.
Neben seiner 33-jährigen Mitarbeit im Vereinsvorstand und 18 Jahre verantwortungsvolle Mitarbeit im Schützengau Landsberg begann Gustav Dahm 1978 als 2. Bezirkssportleiter. Nach 2 Wahlperioden wurde er 1984 zum Bezirksschatzmeister gewählt. Dieses ebenfalls sehr zeitaufwendige Amt führte er bis 2008 mit der ihm eigenen Sorgfalt aus. Seither war er noch als Mitglied als Beisitzer im Ehrengericht tätig. Auch legte er die Prüfung zum Kampfrichter ab. Sein häufiger Ausspruch „..das mach ich schon“ ist sicher Vielen noch im Ohr. Mit Stolz nahm er vor wenigen Wochen noch an der Bezirksmeisterschaft selbst teil. Besonderes Geschick hatte er im Gestalten und Entwerfen von Ehrenzeichen, ist an ihm doch ein Goldschmied verloren gegangen. Mit viel Zeitaufwand erstellte er neben der Chronik des Gaus Landsberg eine umfangreiche und mit viel eigenen Erlebnissen gespickte Chronik des Schützenbezirks Oberbayern, an deren Fortschreibung er bis zuletzt arbeitete.
Für seine herausragende Arbeit wurde er mit hohen und höchsten Ehrungen des Gaus, des Schützenbezirks und des Landes- und Bundesverbandes gewürdigt. Aber auch die politische Würdigung seiner Arbeit wurde nicht vergessen: So erhielt er vom Bezirkstag von Oberbayern die Bezirksmedaille und vom Bundespräsidenten die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 1999 ehrte seine Leistungen der Gau Landsberg mit der Verleihung der Gau-
Ehrenmitgliedschaft. Ein Jahr später wurde ihm diese hohe Ehre auch vom Gau Ingolstadt zuteil. 2008 wurde er für sein 38-jähriges herausragendes Wirken für uns Sportschützen zum Bezirks- Ehrenmitglied ernannt.
Auch sollte er am vergangenen Samstag beim Bayerischen Schützentag in Regensburg zum Landes-Ehrenmitglied ernannt werden. Über diese so hohe Auszeichnung freute er sich seit er davon erfuhr. Dies war ihm aber nicht mehr vergönnt. Am Fronleichnamstag – 2 Tage vor dem Landesschützentag – verschied er ruhig und friedlich, doch für alle sehr überraschend.

Seine Familie verlor einen treusorgenden, liebevollen Ehemann und Vater, die Sportschützen einen verlässlichen Kameraden, langjährigen Weggefährten und Freund, der sicher immer in dankbarer Erinnerung sein wird.

12.Juni 2010

Eberhard Schuhmann
1. Bezirksschützenmeister

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Schützenbezirk Oberbayern im Bayerischen Schützenverbund e.V. ( VR 4803 )
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